Schreinerei Moschüring

„Holz ist ein lebender Werkstoff“

Text und Fotos: Steffen Grütjen

Seinen Kindertraum, später einmal als Schreiner zu arbeiten, hat Dirk Moschüring nie aus den Augen verloren. Mit sieben Jahren begeisterte ihn dieses Handwerk schon: damals als kleiner Junge, der auf dem elterlichen Bauernhof aufwuchs. Im Jugendalter – bei einem Praktikum – festigte sich der Berufswunsch nur noch.

1981 begann er seine Ausbildung bei Manfred Hemsteg. Da war er 16 Jahre alt, die Schule hatte Moschrüring erfolgreich abgeschlossen. In drei Jahren wurde der junge Mann zum Schreiner ausgebildet, der Grundstein für seine spätere Laufbahn.

Um 1993 spielte Dirk Moschüring erstmals mit dem Gedanken, in die Selbstständigkeit zu gehen. Und so besuchte er die Meister- und Abendschule, erwarb den ersten Meistertitel (Tischler), später den zweiten (Zimmermann). „Der Kreis schloss sich“, so der heute 52-Jährige. Es waren dieselben Tätigkeiten wie im Praktikum bei Hemsteg, berichtet Moschüring.

Einer der wichtigsten Tage, auf die der Tischler heute blickt, ist der 1. Juli 1996: Beginn der Selbstständigkeit. Zunächst, für zwei ganze Jahre, als „Ein-Mann-Betrieb“. „Ich hatte durchweg immer gut zu tun gehabt, eine gute Auslastung“, blickt Dirk Moschüring zurück. Gefördert wurde er von der Handwerkskammer, „die Beratungsgespräche waren schon hilfreich“.

Dann, 1999, das nächste Kapitel – der erste Auszubildende im Betrieb. Von 2002 bis 2005 und 2005 bis 2008 kamen zwei weitere dazu. Letzterer ist bis heute dabei. Insgesamt lehrte Moschüring sieben Männern das Tischlerhandwerk.

„Eine gute Sache“ lautet indes das Fazit für die Brüner Gewerbemärkte. 2004 nahm Moschüring zum ersten Mal mit seinem Unternehmen teil. „Dort traf ich auf interessierte Besucher“, erinnert sich der Handwerker. Nebenbei entstanden einige Aufträge. Eine feste Veranstaltung in seinem Kalender ist übrigens alle zwei Jahre der „Tag des Tischlers“.

Und wie sieht es eigentlich mit der Werbung aus? Der Betrieb präsentiert sich online: über eine Internetseite und einen Facebook-Auftritt. „Ohne Werbung kommt man nicht aus, Werbung ist wichtig. Die beste Werbung ist, ein vernünftiges Produkt herzustellen“, erläutert Dirk Moschüring. So auch seine Arbeitsphilosophie, seit mehr als dreißig Jahren im Umgang mit dem Holz. Denn er weiß: „Holz ist ein lebender Werkstoff. Jedes Stück ein Unikat“.

Zur Webseite: www.moschuering.tischler.de


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findet am 27.+28.4. 2019 statt.

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